Geschichte des Gate 13

Panathinaikos war die erste griechische Mannschaft, die organisierte Fans hatte. In den späten 60er Jahren gründete eine Gruppe junger Leute den ersten Fanclub (Gate 13), und zwar aus zwei Gründen: erstens, um leichter Tickets für das kleine Stadion zu ergattern und zweitens, um Fans von anderen Mannschaften daran zu hindern, sich unter sie zu mischen. Dieser Fanclub war bestens organisiert und entwickelte sich in den frühen 70ern weiter, vor allem in der Saison, in der sich Panathinaikos für das Europacupfinale gegen Ajax qualifizierte. Die Begeisterung und die großen Bemühungen, die Gate 13 für seine Mannschaft aufbrachte, schienen Vorbildwirkung auf andere Fans zu haben. Ende der 70er gründeten einige Mitglieder von Gate 13 neue Fanclubs, darunter die zwei bedeutendsten „N.O.P.O.“ und „Green Devils“. Die Saison 78/79 war in ganz Griechenland eine Saison der gewalttätigen Aufstände. Auch bei Gate 13 kam es zu ersten Hooligan-Aktionen. Die Polizei sandte ihre Leute „undercover“ in den Sektor, und die gesamte „Aufräumaktion“ dauerte beinahe zwei Jahre. Mitte der 80er beschloss der Panathinaikos-Präsident Giorgos Vardinogiannis, alle Fanclubs zu verbieten. Der „PA.LE.FI.P“ wurde gegründet und war zu dieser Zeit einziger offizieller und erlaubter Fanclub. 1988 gründeten Mitglieder des „PA.LE.FI.P“ mit Vorbild Gate 13 einen neuen Fanclub – den „Green Cockney Club“. Dieser Klub war im 87-Socratous-Stadion im Sektor 6 beheimatet. Ein Jahr später erblickten zwei weitere Klubs das Licht der Welt: „Mad Boys“ und „Fan Club Zografou“. 1993 gründeten diese beiden Klubs gemeinsam mit einigen anderen, die die selben Ideen verfolgten, die „Athens Fans“. Von diesem Jahr an bis zum heutigen Zeitpunkt gab es drei wichtige Ereignisse: Die Abspaltung der „Mad Boys“ von den „Athens Fans“ 1995, die Gründung des Klubs „Underground“, und später die der „Greens“. Die Saison 97/98 war wieder gekennzeichnet durch schlimme gewalttätige Ausschreitungen. Und wieder beschloss der Präsident, alle Fanclubs zu verbieten und nur „PA.LE.FI.P“ als einzigen bestehen zu lassen. Daher sind die heute existierenden Fanclubs (an die 35) alle von Panathinaikos unabhängig und haben ihre Klubs nach ihrer Stadt oder Region benannt.